Über uns
Ziel des Exzellenzclusters Cross-Cultural Philology ist die interdisziplinäre Untersuchung philologischer Praktiken und kultureller Prozesse aus globaler und transkultureller Perspektive über einen Zeitraum von 5.000 Jahren.
Ziel des Exzellenzclusters Cross-Cultural Philology ist die interdisziplinäre Untersuchung philologischer Praktiken und kultureller Prozesse aus globaler und transkultureller Perspektive über einen Zeitraum von 5.000 Jahren.
Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Exzellenzcluster Cross-Cultural Philology ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund von 25 Fachrichtungen der Ludwig-Maximilians-Universität München (Sprecheruniversität) und einem der Julius-Maximilians-Universität Würzburg in Kooperation mit einer Vielzahl nationaler und internationaler Institutionen, Universitäten und Forschungseinrichtungen.
Gemeinsam erforschen sie 5.000 Jahre Kulturgeschichte – multiperspektivisch, kulturübergreifend, historisch fundiert und gleichzeitig von großer Gegenwartsrelevanz. In insgesamt fünf Forschungsbereichen mit drei transversalen Achsen wird untersucht, wie und von wem über die Jahrtausende global und transkulturell Wissen weitergegeben wurde. Konkrete Projekte widmen sich etwa Editionspraktiken, Fragen nach Kanonbildung und Zensur sowie nach Kommentierung, Archivierung, Migration und Übersetzung von Texten.
Neben den 25 philologisch orientierte Fachrichtungen aus sieben Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität München und einem Lehrstuhl der Julius-Maximilians-Universität Würzburg arbeitet der Exzellenzcluster im Bereich der Digital Humanities auch mit der IT-Gruppe der Geistes- und Kulturwissenschaften zusammen.
Das Programm startete am 01.01.2026 und ist für eine erste Förderphase von sieben Jahren bewilligt. Die Sprecherin des Exzellenzclusters ist Prof. Dr. Beate Kellner. Stellvertretende Sprechende sind Prof. Dr. Holger Gzella und Prof. Dr. Susanne Reichlin.